Warum Zahnrad-Software?
Vor meiner Berufung an die Hochschule München war ich auch mehrere
Jahre in mittelständischen Industriefirmen auf dem Gebiet der
Getriebeentwicklung und Konstruktion tätig. Auf die Zahnrad-Berechnungsprogramme,
an die ich mich während meiner Zeit an der TU München gewöhnt hatte,
konnte ich nicht mehr ohne weiteres zugreifen. Daher habe ich
selbst mit der Software-Entwicklung begonnen. Was zu Beginn noch
eine quick and dirty
Lösung war, wurde im Laufe der Jahre und mit
Erfahrungen aus meiner freiberuflichen Beratungstätigkeit immer
mehr ausgefeilt und stellt heute eine ausgereifte, praxisbewährte
und inhaltlich absolut konkurrenzfähige Lösung dar.
Woher kommt das Fachwissen?
Ein umfangreiches Zahnrad- und Getriebewissen ist zurückzuführen auf eine mehrjährige Lehr-, Forschungs- und Gutachtentätigkeit unter Prof. Winter an der Forschungsstelle für Zahnräder und Getriebebau (FZG, TU München). 1991 promovierte ich dort mit einer experimentellen Arbeit zur Zahnfußtragfähigkeit. Nach mehreren Jahren einschlägiger Industrieerfahrung folgte 1996 ein Ruf als Professor für Grundlagen des Maschinenbaus an die Hochschule München. Durch ständige Vorlesungen in Technischer Mechanik und Maschinenelemente hat sich das Grundwissen, das im Laufe der Jahre und im Trubel des Berufsalltags leicht in Vergessenheit gerät, wieder gefestigt. Für das Verständnis komplexer Zusammenhänge ist ein solches sattelfestes Grundwissen unverzichtbar.
Und die Programmier-Kenntnisse: Das war schon immer ein Hobby. Überall, wo ich gearbeitet habe, habe ich kleine und auch größere Programme hinterlassen, die sich seit Jahren (mittlerweile schon Jahrzehnten) im täglichen Einsatz bewähren.